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DNS Sondentest

Der Parodontitis auf der Spur 

Die vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie belegt: Parodontitiserkrankungen nehmen deutlich zu. Mehr als die Hälfte der 35 bis 44-Jährigen leiden in Deutschland an Parodontitis - 20 Prozent in dieser Altersgruppe sogar an einer schweren Form der Erkrankung. Dies bedeutet eine Zunahme von 26,9 Prozent seit der letzten Erhebung 1997. Damit zählt die Zahnfleischerkrankung neben Karies zum Zahnkiller Nummer eins bei Erwachsenen.

Doch auch stark von Parodontitis befallene Zähne können vor dem Verlust bewahrt werden. Voraussetzung ist, dass die Erkrankung gezielt mit einer Parodontaltherapie behandelt wird.

Hilfe bietet ein neu entwickelter DNS-Sondentest. Dieser bestimmt das individuelle Parodontitisrisiko und gibt wertvolle Hinweise für eine spezifische Behandlung.

Da es viele verschiedene Bakterien gibt (in der Mundhöhle leben rund 700 verschiedene Arten), ist für eine erfolgreiche Therapie eine gründliche Diagnostik unerlässlich. Mit Hilfe eines neu entwickelten DNS-Sondentests lässt sich feststellen, welche Bakterienarten in welcher Häufigkeit in den Zahnfleischtaschen (Sulcus) auftreten. Hierfür wird eine Probe mit einer sterilen Papierspitze aus der Zahnfleischtasche schmerzfrei entnommen

Im Labor erfolgt die Analyse und Auswertung der Keime. Durch eine DNS-Analyse erkennt der Test die typischen Erbinformationen bestimmter Bakterien, die die Ursache für eine Parodontitis darstellen.

Das Testergebnis dient als Grundlage für einen individuellen Behandlungsplan. Gleichzeitig enthält es eine individuelle antibiotische Therapieempfehlung, die genau auf die verantwortlichen Keime abgestimmt ist.